Umsetzung des

Brennernordzulaufs im Landkreis Ebersberg

landschaftsverträglich & umweltschonend

Bürgerinitiative Brennernordzulauf Landkreis Ebersberg

Für einen leistungsfähigen Nahverkehr, besten Lärmschutz, geringen Flächenverbrauch und landschaftsverträglicher sowie umweltschonender Umsetzung des Brennernordzulaufs entlang der Bestandsstrecke zwischen Grafing und Ostermünchen.

Die Initiative ist nicht gegen den Brennernordzulauf! Durch eine vernünftige und optimierte Planung ist die Verkehrsverlagerung auf die Schiene schneller möglich. Die Beeinträchtigung der Menschen, der Landschaft sowie der Natur muss so gering wie möglich gehalten werden.


Aktuell

© Bayerischer Landtag
24.11.2022

Dringlichkeitsantrag Bayerischer Landtag

Dringlichkeitsantrag der Abgeordneten Thomas Kreuzer, Tobias Reiß, Prof. Dr. Winfried Bausback u. a. und Fraktion CSU, der Abgeordneten Florian Streibl, Dr. Fabian Mehring, Manfred Eibl u. a. und Fraktion FREIE WÄHLER Bestandsnahen und umweltschonenden Ausbau beim Brenner-Nordzulauf sicherstellen

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15.11.2022

Aktion: Mahnfeuer am 3.12.2022

Am Samstag 03.12.2022, ab 16.15 Uhr findet entlang der geplanten Trasse Limone des Brennernordzulaufs, zwischen Lorenzenberg und Niclasreuth eine Mahnfeuer-Kette statt.

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Unsere Forderungen

Neubewertung der Trassen mit einer optimierten, bestandsnahen und umweltverträglichen Ausbautrasse

Aufnahme der optimierten bestandsnahen Ausbautrasse in das Raumordnungsverfahren

Bester Erschütterungs- und Lärmschutz an der gesamten Bestandsstrecke sowohl während der Bauphase als auch im späteren Betrieb

Kein unnötiger Verbrauch von wertvoller landwirtschaftlicher Nutzfläche durch eine zusätzliche oberirdische Neubautrasse

Insellagen von Ortsteilen und Gebäuden müssen vermieden werden

Erhaltung der Existenzgrundlage landwirtschaftlicher und gewerblicher Betriebe

Neugestaltung des Bahnhofs Aßling - barrierefrei und modern mit bestem Lärmschutz durch Einhausung, platzsparend ohne Überholgleis

Keine Durchschneidung von vielen Flächen,  Orts- und Wegeverbindungen durch eine zusätzliche landschaftszerschneidende Neubautrasse

Vermeidung von Überwerfungsbauwerken in Kirchseeon und Ostermünchen

Vorgezogene Fertigstellung der neuen Gleise bis zur Eröffnung des Brennerbasistunnels 2032, um Lärmbelastung und Kapazitätsengpässe zu vermeiden

Der Nahverkehr muss durch ein schlüssiges Gesamtkonzept für die Region gestärkt werden

Anbindung des südlichen Landkreises Ebersberg an das geplante Münchner Radschnellwegenetz

Die Beschlüsse der betroffenen Kommunen sind demnächst unter Infos & Downloads zu finden.

Vorteile eines bestandsnahen Ausbaus

Geringerer Flächenverbrauch

Durch die Zusammenlegung von Altbau- und Neubaustrecke wird  weniger Fläche verbraucht!

Verbesserter Lärmschutz an der Bestandsstrecke 

Das Bundesimmissionsschutzgesetz sieht für Neubaustrecken niedrigere Grenzwerte vor, die deutlich unter der aktuellen Lärmbelastung liegen.

Neugestaltung des Bahnhofs in Aßling

Endlich behindertengerechter Ausbau und Modernisierung des Bahnhofs inkl. Einhausung in Aßling mit erweiterten Parkmöglichkeiten.

Erhalt wertvoller fruchtbarer Fläche

Gerade im Zeichen des Klimawandels ist fruchtbarer Boden wertvoll. Hier müssen wir sparsam umgehen und unnützen Flächenverbrauch verhindern.

Anbindung an das Fernradnetz

Durch die Verlegung der bestehenden Gleise kann der alte Bahndamm als Radweg genutzt werden!

Landschaftsschonend

Durch den Ausbau der Bestandsstrecke könnten landschaftszerstörende Überwerfungsbauwerke und Brücken reduziert werden!

Keine Zerschneidung wertvoller Landschaft

Durch den bestandsnahen Ausbau werden keine zusätzlichen Orts-, Wege- und Radverbindungen zerschnitten. Lebensräume von Mensch und Tier werden nicht unnötig durchschnitten.

Keine Inselbildung

Nur durch einen bestandsnahen Ausbau werden Insellagen ganzer Ortsteile vermieden.

Vorgezogene Maßnahmen

Nur mit dem bestandsnahen Ausbau kann man Bauabschnitte sinnvoll vorziehen. So kann z.B. der verbesserte Lärmschutz im Bereich Aßling schon früher umgesetzt und Kapazitätsengpässe verringert werden.

  • Der Brennernordzulauf ist notwendig, wichtig ist aber, dass mit dem Ausbau der bestmögliche Lärmschutz für alle Betroffenen umgesetzt wird und so wenig Natur wie möglich beeinträchtigt. Mensch und Natur haben Vorrang. Dafür müssen alle Faktoren gleichwertig und im Detail abgeglichen werden. Gerade aufgrund der Komplexität und Vielschichtigkeit der Thematik ist diese Genauigkeit unabdingbar. Doris Rauscher, MdL, SPD
  • Ich befürworte die Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene. Dazu ist ein schlüssiges Gesamtkonzept für den Nah-, Fern- und Güterverkehr mit dem weiteren Ausbau des Nahverkehrs und schnellen Verbesserungen beim Lärmschutz an der Bestandsstrecke nötig. Die Trasse Limone ist abzulehnen, weil sie unnötigen Flächenverbrauch und eine Vielzahl von neuen Betroffenheiten verursacht. Außerdem zerstört sie wertvolle landwirtschaftliche Nutzflächen und gefährdet die Existenz von landwirtschaftlichen Betrieben. Zusätzlich führt sie zur „Inselbildung“ einzelner Ortschaften wie Oberelkofen und Eisendorf, die zwischen den Gleisen eingeschlossen werden. Wir fordern den Zubau von neuen Gleisen an die Bestandsstrecke mit bestmöglichen Lärmschutz für die Anwohner an der Bestandsstrecke. Weiter sind „Insellagen“ von Ortschaften zu vermeiden. In unseren Augen muss die Trassenauswahl überprüft werden. Deswegen hat der Stadtrat der Stadt Grafing beschlossen, die Bahn aufzufordern, eine erneute Bewertung der Grobtrassen unter Berücksichtigung der Feststellungen von Andreas Brandmaier, durchzuführen. Mit dem bisherigen Ergebnis der Trassenauswahl ist die Stadt mehrheitlich nicht einverstanden. Christian Bauer, 1. Bürgermeister Grafing b. München
  • Eine Verlagerung des Schwerlastverkehrs von der Straße auf die Schiene ist auf alle Fälle zu unterstützen. Der Bau neuer Trassen ist dabei notwendig und wird meinerseits nicht in Frage gestellt im Gegensatz zum Wie und Wo. Sich für eine der möglichen Trassen zu entscheiden und dafür zu kämpfen und einzustehen fällt dabei auf den ersten Blick sehr schwer. Betroffenheiten gibt es bei jeder Trassenwahl, welche nur schwer abzuwägen sind. Das St. Floriansprinzip heiße ich nicht für gut, es sind die Fakten, welche es zu bewerten gilt. Betrachtet man nun die Fakten (Verbrauch von Land- und Forstwirtschaftlicher Flächen, Lärmschutz am Bestand, Bahnhofsertüchtigung, Verinselung ...) emotionslos, so muss ich als im Hauptort Aßling wohnender feststellen, dass der Ausbau der Bestandsstrecke die verträglichste Lösung für Mensch und Umwelt mit den meisten Vorteilen auch und gerade für den Hauptort Aßling darstellt. Gerade im Hinblick auf den Lärmschutz profitiert der gesamte Ort aufgrund der hohen gesetzlichen Lärmschutzanforderungen beim Trassenneubau enorm. Daher unterstütze ich die Bürgerinitiative Brennernordzulauf Landkreis Ebersberg. Sebastian Brilmayer, 3. Bürgermeister u. Gemeinderat, Aßling
  • Die Bestürzung im Landkreis war groß als die Bahn Mitte Juli 2022 erklärte, die Trasse LIMONE als die beste ausgewählt zu haben. Die von ihr mitgelieferte Begründung mittels eines Punktesystems wird von vielen als intransparent empfundenen, das Ergebnis angezweifelt. Insbesondere der teils existenzbedrohende Verbrauch an ohnehin knappen landwirtschaftlichen Flächen scheinen zu wenig berücksichtigt, auch die massiven Beeinträchtigungen der Orte Dorfen und Niclasreuth machen die Entscheidung der Bahn schwer nachvollziehbar. Josef Schwäbl, 1. Bürgermeister Gemeinde Bruck

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    sinnvollen Ausbau des Brennernordzulaufs!

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